Aktuelle Pressemitteilungen:

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Der Bus ist das meistgenutzte Verkehrsmittel auf Thüringens Schulwegen
Nach den Ergebnissen des Mikrozensus 2024 legten 72,5 Prozent der Thüringer Schulkinder den Schulweg innerhalb der eigenen Gemeinde zurück, dagegen mussten knapp ein Viertel (26,0 Prozent) über Gemeindegrenzen hinweg pendeln. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik weiter mitteilt, nutzte der größte Teil der Schulkinder für den Weg zur Schule den Bus (36,3 Prozent). Als zweithäufigste Option wurde mit 30,4 Prozent angegeben, dass der Weg zu Fuß erfolgte. Damit unterschied sich Thüringen kaum von den bundesdeutschen Ergebnissen, wonach 36,1 Prozent der Schulkinder mit dem Bus fuhren und 29,1 Prozent den Weg zu Fuß absolvierten.

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Auftrags- und Umsatzlage im Thüringer Bauhauptgewerbe weiterhin über Vorjahresniveau
Die berichtspflichtigen Betriebe des Thüringer Bauhauptgewerbes mit im Allgemeinen 20 und mehr tätigen Personen meldeten im Zeitraum Januar bis August 2026 kumulierte nominale Auftragseingänge in Höhe von 1,6 Milliarden Euro und lagen somit um 14,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik lag auch der nominale baugewerbliche Umsatz im genannten Zeitraum bei knapp 1,6 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 3,2 Prozent im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres.

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Trotz hohen Umsatzrückgangs bleibt Ilm-Kreis auch im August 2026 Spitzenreiter
Die berichtspflichtigen Thüringer Betriebe des Bereichs Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe mit 50 und mehr Beschäftigten registrierten im Berichtsmonat August 2026 (bei 2 Arbeitstagen weniger als im Juli 2026) einen nominalen Gesamtumsatz (inklusive sonstiger Umsätze) von rund 2,8 Milliarden Euro. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, belief sich der im bisherigen Jahresverlauf kumulierte Gesamtumsatz auf rund 23,9 Milliarden Euro und verblieb somit um 3,5 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums (bei gleicher Anzahl der Arbeitstage).

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Energieverbrauch in Thüringer Industriebetrieben weiterhin rückläufig
Die Thüringer Industriebetriebe verbrauchten im Jahr 2025 nach endgültigen Angaben 57,9 Millionen Gigajoule Energie. Damit sank der Energieverbrauch gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent, wie das Thüringer Landesamt für Statistik meldet.

Ausgabe 2026 des Faltblatts „Finanzen und Personal in Thüringen – Gemeinden und Gemeindeverbände“ erschienen
Wie das Thüringer Landesamt für Statistik (TLS) mitteilt, ist die Ausgabe 2026 des Faltblattes „Finanzen und Personal in Thüringen – Gemeinden und Gemeindeverbände“ (Bestellnummer 80 104) erschienen. Das Faltblatt beinhaltet unter anderem ausgewählte Angaben zu Ausgaben und Einnahmen, Schulden, Hebesätzen und Personal der Thüringer Gemeinden und Gemeindeverbände im Jahr 2025. Zusätzlich sind vergleichende Angaben zu den Jahren 2023 und 2024 sowie Daten auf Kreisebene enthalten.

Rückläufige Entwicklung der Auftragseingänge und Umsätze der Thüringer Industriebetriebe im August 2026
Im August 2026 meldeten die berichtspflichtigen Thüringer Industriebetriebe einen Rückgang der Auftragseingänge und der Umsätze im Vergleich zum Vormonat. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, trugen sowohl niedrigere Inlands- als auch Auslandsaufträge und -umsätze dazu bei.
Aktuelle Aufsätze aus dem Monatsheft:
Thüringen aktuell
Die wirtschaftliche Entwicklung in den berichtspflichtigen Betrieben des Bergbaus und Verarbeitenden Gewerbes ging im Monat Mai 2026 gegenüber dem Vormonat zurück. Im Vergleich zu April sanken die nominalen Umsätze und preisbereinigten Auftragseingänge, die Zahl der Beschäftigten verringerte sich allerdings nur geringfügig. Auch im Vergleich zum Vorjahresmonat gingen diese Werte zurück.
Die berichtspflichtigen Betriebe des Thüringer Bauhauptgewerbes entwickelten sich dagegen deutlich positiver. Der nominale Umsatz stieg im Vergleich zum Vormonat stark an und lag auch über dem Niveau des Vorjahres. Die nominalen Auftragseingänge stiegen ebenfalls sowohl im Vergleich zu April 2026 als auch zu Mai 2025. Nur die Beschäftigtenzahl lag geringfügig unter den Werten des Vormonats und Vorjahresmonats.
In den Thüringer Tourismusbetrieben stiegen bis Ende Mai 2026 die Zahl der Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahr an, während sich die Gästezahl stabil hielt. In den Reisegebieten gab es unterschiedliche Entwicklungen. Das Altenburger Land verzeichnete hier die höchsten Zuwächse, das Gebiet Weimar die höchsten Rückgänge.
Der Thüringer Arbeitsmarkt entwickelte sich im Jahresverlauf weiter günstig. Aufgrund der anhaltenden Frühjahrsbelebung ging die Arbeitslosigkeit im Mai dieses Jahres im Vergleich zu April zurück und lag auch unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Die Arbeitslosenquote verringerte sich gegenüber dem Vormonat und erreichte damit das Niveau des Vorjahresmonats.
Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen: Entwicklung in den Thüringer Kreisen seit 1991
Der vorliegende Aufsatz betrachtet die wirtschaftliche Entwicklung in den Thüringer Kreisen seit 1991. Grundlage hierfür bilden die im Rahmen der Generalrevision 2024 vollständig überarbeiteten Ergebnisse der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen zum Berechnungsstand August 2025. Aufgrund von Einschränkungen in der Datenverfügbarkeit auf Kreisebene werden teilweise kürzere Zeitreihen berücksichtigt.
Die Ergebnisse zeigen einen ausgeprägten wirtschaftlichen Transformations- und Aufholprozess nach der Wiedervereinigung, der insbesondere in den frühen 1990er Jahren durch starkes Wachstum des Bruttoinlandsprodukts bei gleichzeitigem Rückgang der Erwerbstätigkeit geprägt war. In den darauffolgenden Jahrzehnten entwickelten sich sowohl das Bruttoinlandsprodukt als auch die Erwerbstätigkeit insgesamt positiv, jedoch unter konjunkturellen Schwankungen und krisenbedingten Einbrüchen. Während die Dotcom-Krise, die Finanzkrise und die Corona-Pandemie zeitweise Rückgänge beziehungsweise eine Abschwächung der wirtschaftlichen Entwicklung verursachten, setzte sich der langfristige Wachstumstrend des BIP insgesamt fort. Die Erwerbstätigkeit zeigte demgegenüber eine stabilere Entwicklung, war jedoch regional unterschiedlich ausgeprägt und weist seit 2020 in vielen Kreisen eine schwächere oder gar rückläufige Entwicklung auf.
Die Arbeitsproduktivität stieg im Betrachtungszeitraum deutlich und näherte sich dem bundesdeutschen Niveau an, obgleich weiterhin ein struktureller Rückstand besteht. Gleichzeitig zeigen sich deutliche regionale Unterschiede zwischen den Thüringer Kreisen, die sowohl die Entwicklung von Produktivität als auch von Beschäftigung prägen.
Die Wirtschaftsstruktur Thüringens ist vom Dienstleistungssektor dominiert, wobei in den Landkreisen das Produzierende Gewerbe eine größere Bedeutung hat als in den kreisfreien Städten. Diese sektoralen Unterschiede stehen in engem Zusammenhang mit den regional unterschiedlichen wirtschaftlichen Entwicklungen und Produktivitätsniveaus.
Insgesamt verdeutlichen die Ergebnisse die heterogene wirtschaftliche Entwicklung in den Thüringer Kreisen seit der Wiedervereinigung sowie die enge Verknüpfung zwischen Wirtschaftsstruktur, Produktivität und Beschäftigungsentwicklung.
Bild: © Alyibel (pixabay)
Immer weniger Erwerbspersonen in Thüringen
Ergebnisse der Erwerbspersonenvorausberechnung bis 2045
Die 4. regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung (4. rBv) liefert die Datengrundlage, um darauf aufbauend weitere Anschlussrechnungen durchführen zu können. Ziel der Anschlussrechnungen ist es, aufzuzeigen, wie sich die Veränderung der Zahl der Bevölkerung und deren Altersstruktur auf Themenfelder auswirkt, die in hohem Maße „demografieabhängig“ sind. Mit diesem Aufsatz zur voraussichtlichen Entwicklung der Zahl der Erwerbspersonen und deren Struktur wird die Aufsatzreihe zum Projekt „THÜRINGEN 2045“ fortgesetzt. Die bereits veröffentlichten Aufsätze dieser Reihe befassen sich mit der Analyse zur 4. rBv sowie der zukünftigen Entwicklung der Zahl der privaten Haushalte in Thüringen bis 2045. Im folgenden Aufsatz werden nach einführenden methodischen Erläuterungen die Ergebnisse der Erwerbspersonenvorausberechnung dargestellt.
Auswahl aus den Veröffentlichungen der letzten 90 Tage:






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